Das IML-Verfahren

Das In-Mould-Labeling, oder auch kurz als IML-Verfahren bezeichnet, ist die momentan modernste Etikettiertechnik für Kunststoffverpackungen.

Die Verfahrensweise ist recht anspruchsvoll, hat aber vielfältige Vorteile. Es heißt deshalb In-Mould, weil die vorbedruckten Etiketten in das Spritzgießwerkzeug eingelegt werden. Der eigentliche Etikettiervorgang erfolgt also schon bei der Produktion der Verpackung. IML-Etiketten haben keine separate Klebeschicht, sondern verbinden sich durch die Temperatur des flüssigen Kunststoffes beim Einspritzen in das Spritzgießwerkzeug mit der Kunststoffschmelze.

Nach dem nachfolgenden Abkühlvorgang ist das Etikett mit der Verpackung zu einer untrennbaren Einheit verbunden und die durch IML fertigetikettierte Verpackung wird aus der Spritzgießform entnommen.

Jedes Element einer Verpackung, ob Dose, Deckel oder weitere Komponenten können durch das IML-Verfahren etikettiert und selbst für eine einzelne Anwendung variiert werden: wahlweise nur die Frontseite, Vorderseite und Boden, mehrere Ansichtsseiten, vielleicht nur den Boden oder auch mal die vollständige Umkleidung eines Verpackungskörpers. Ganz nach Belieben.

So entstehen in einem einstufigen Fertigungsprozess unter hygienisch idealen Umständen qualitativ und dekorativ hochwertigste Produkte.

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